DOKUMENTARFILME ÜBER LEBEN UND WERK VON ERNST BUSCH

DER BARRIKADENTAUBER
R: Erwin Burkert
Film des Fernsehens der DDR - Erstsendung: 1. Mai 1967
Der Lebensweg Ernst Buschs ( Jugend, Weimarer Zeit, Emigrationszeit in Moskau, Spanien, Frankreich und Belgien, sein Wirken in der DDR )

VORWÄRTS, DIE ZEIT
R: Karl Gass

DEFA–Dokumentarfilm (1967)
Leit-Thema: Studioproduktion des Aurora-Schallplattenalbums „ Roter Oktober “ in der Brunnenstraße Berlin (-Mitte )
DRUM LINKS, ZWEI, DREI
R: Karl Gass

DEFA-Dokumentarfilm (1971) über Ernst Busch und das Einheitsfrontlied
ERNST BUSCH UND SEIN JAHRHUNDERT
R: Hans Christian Norregaard
Dänischer Fernseh-Dokumentarfilm
Erstsendung: 7.11.76, in Deutschland: WDR 20.4.79 / ARD: 22.1.80

ICH BIN KEIN HERR
R: Karl Siebig (Autor zweier Bücher über Ernst Busch)
Produktion der Deutschen Film- und Fernsehschule Berlin 1977
Dokumentarfilm über Ernst Busch in Kiel ; seine Jugendzeit und erste Theatererfolge am Stadttheater Kiel als Grundlage seiner künstlerischen Entwicklung

VERGEßT ES NIE, WIE ES BEGANN
R: Karl Siebig
Produktion der Film- und Fernsehschule mit dem ZDF 1978
Persönliche Begegnungen mit Ernst Busch in seinem Haus in der Leonhard-Frank-Straße, bei seinem Besuch in Westberlin an ehemalige Theaterstätten etc.

DAS JAHR 1949 ( ZEITEN SIND DAS GEWESEN )
R: Erwin Burkert
Film des Fernsehens der DDR 1979
Ein Teil des Dokumentarfilmes ist Ernst Busch gewidmet

ERNST BUSCH – ARBEITER – SÄNGER
R: Erwin Burkert Buch : Reinhold Andert
Film des Fernsehens der DDR Erstsendung : 22.1.1980

ERNST BUSCH ZUM 80. GEBURTSTAG
R: Erwin Burkert
Ernst Busch am 22. Januar 1970 in Gespräch und Gesang in der Akademie der Künste mit Freunden (Regisseur Manfred Wekwerth, Schriftsteller Eduard Claudius, Pfarrer Karl Kleinschmidt, Pianist und Komponist Grigori Schneerson, Schauspieler Hilmar Thate)

BUSCH SINGT (BEGONNEN 1980 – VOLLENDET 1982)
sechsteiliger Dokumentarfilm von Konrad Wolf (+ 7.3.82) mit seinem Drehstab: Erwin Burkert +, Peter Voigt, Reiner Bredemeyer +, Bernd Runge, Irene Busch + u.a.
Meisterhaft zusammengestellte Bild-, Film- und Tonkollagen (diese natürlich vorwiegend mit Aufnahmen von Ernst Busch) verbunden mit Kommentaren und Berichten von Zeitzeugen

1. TEIL: AURORA MORGENROT
Vollendet von Peter Voigt
Buschs Kindheit in Kiel, seine Zeit als Distriktleiter der Arbeiterjugend und als Metallarbeiter bei Blohm und Voss, seine Mitwirkung beim Matrosenaufstand im historischen Konnex der gesellschaftlichen Entwicklungen; Revolutionen und Konterrevolutionen.

2. TEIL: NUR AUF DIE MINUTE KOMMT ES AN
Vollendet von Erwin Burkert
Buschs Zeit in Berlin 1927 bis zur Emigration 1933, seine großen Erfolge als Sänger und Schauspieler, seine freundschaftliche Zusammenarbeit mit Eisler, Brecht, Weinert und Tucholsky und ihren Kampf gegen die faschistische Gefahr.

3. TEIL: 1935 ODER DAS FAß DER PANDORA
Von Konrad Wolf fertiggestellt
1935: Filmdokumentation über das Wüten der Nazis in Deutschland, ihre Vorbereitungen zum Weltenbrand und der gnadenlosen Verfolgung und Vernichtung unterschiedlicher Volksgruppen und der politischer Gegner. Ernst Buschs Gesang ist als Anklage und Entlarvung dagegengesetzt.

4. TEIL: IN SPANIEN
R: Erwin Burkert
Erwin Burkert besucht das Spanien des Jahres 1982, befragt Kämpfer von damals, und besucht Kampfplätze des Spanienkrieges, wie die Argandabrücke am Rio Jamara. Zu oftmals ruhigen Kamerafahrten erklingt Ernst Buschs Stimme mit den Liedern der Internationalen Brigaden und bietet dem Zuschauer Raum für Assoziationen.

5. TEIL: EIN TOTER AUF URLAUB
Von Konrad Wolf nahezu geschnitten, Endfertigung durch Erwin Burkert
Konrad Wolf führt durch den Film, folgt den Spuren Ernst Buschs quer durch Frankreich, nach Belgien , Schweiz und Berlin; erreicht die Orte mit Hilfe der Eisenbahn ( oder in Berlin auch mit der S-Bahn ) ; Orte der Gefangenenlager, Ernsts Fluchtpunkte, dem Platz seiner Festnahme und die Auslieferung an die Faschisten durch französische Grenzbeamte, Tatort seiner Verurteilung im Moabiter Gerichtssaal, das Zuchthaus Brandenburg , aus dem er durch die Rote Armee befreit wird. Konrad Wolf kennt Ernst Busch seit Kindheitstagen aus Moskau, macht seine persönliche und geistige Verbundenheit zu ihm deutlich.

6. TEIL: UND WEIL DER MENSCH EIN MENSCH IST
R: Peter Voigt
Ernst Buschs Wirken in der DDR, seine Schallplattenproduktion, das Ernst-Busch- Haus. Seine Konflikte mit der DDR-Führung werden ausgespart.

BUSCH UND KITTNER – 90 JAHRE SATIRE GEGEN DEN ZEITGEIST
Fernsehdokumentation 3 SAT (1990)
Regie: Erwin Burkert

ICH BIN ERNST BUSCH
R: Peter Voigt
Sprecher: Klaus Löwitsch
Dokumentarfilm vom SFB (2000)




UNVOLLENDETES DOKFILMPROJEKT

WILHELM PIECK – DAS LEBEN UNSERES PRÄSIDENTEN (1950-52)
R: Andrew Thorndike
B: Thorndike, Otto Winzer, später noch Fritz Erpenbeck u.a.
Musik: Hanns Eisler
Sprecher und Sänger: Ernst Busch
Geplant als Dokumentarfilm zum 75. Geburtstag von Wilhelm Pieck , die geplante Uraufführung am 3.1.1951 fand nicht statt. Da Ernst Busch in Ungnade gefallen war, wurde seine Stimme und sein Gesang aus dem Film entfernt, der Film überarbeitet und umgeschnitten. Den neuen Kommentar sprach dann Harry Hindemith. Uraufführung erst 1952